Trinkwasserversorgung in Weimar
Der Wasserversorgungszweckverband Weimar ist zuständig für eine stabile Trinkwasserversorgung der in einem Gebiet von etwa 650 km² in über 120 Orten lebenden rund 110.000 Einwohner der Region Weimar sowie der im Verbandsgebiet ansässigen Industrie- und Gewerbekunden, der Landwirtschaftsbetriebe und der öffentlichen Einrichtungen. Er prüft in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Weimar engmaschig die Qualität des Trinkwassers und informiert offizielle Stellen bei Auffälligkeiten.
Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Weimars Versorgung ist verlässlich. Extremwetterereignisse oder Störungen können trotzdem kurzfristig Engpässe verursachen.
Das ist jetzt zu tun:
- Prüfen Sie, ob Wasser aus dem Hahn fließt.
- Nutzen Sie bei Unterbrechung der Versorgung vorrätiges Wasser aus eigenen Behältern.
- Folgen Sie städtischen Warnmeldungen.
- Achten Sie auf den hygienischen Umgang mit verfügbarem Wasser.
Informationen zur Wasserqualität:
Trinkwasseranalysen des Wasserversorgungszweckverbandes Weimar
So können Sie vorsorgen:
- Wasser für mindestens drei Tage vorrätig halten (etwa 15 Liter pro Person und Tag für Trinkwasser, Kochen und Hygiene)
- Saubere Behälter bereitstellen, die im Notfall befüllt werden können (Kanister oder Flaschen)
- Warnmeldungen beachten: DIe Stadt, Warn-Apps, Radio und lokale Medien informieren über die aktuelle Situation und Notversorgung
- Bei eingeschränkter Wasserversorgung dieses sparsam verwenden, Hände regelmäßig waschen, Wasser ggf. filtern oder desinfizieren.
Was tun bei einer Unterbrechung der Trinkwasserversorgung - Schritt für Schritt
- Ruhe bewahren und informieren: Offizielle Hinweise der Stadt (ggf. auch Wasserversorger oder Katastrophenschutz) beachten. Schalten Sie das Radio ein, verfolgen Sie aktuelle Informationen auf offiziellen Websites, Warn-Apps, Lautsprecherdurchsagen).
- Trinkwasser sparen: Vorhandenes Trinkwasser gezielt einsetzen und abgepacktes Wasser, vorher gefüllte Behälter oder Notvorräte verwenden. Feuchttücher verwenden.
- Solange die Versorgung unterbrochen ist, Leitungswasser nicht trinken und nicht für Babynahrung verwenden.
- Hygiene mit Alternativen sicherstellen: z.B. Toilettenspülung mit Brauchwasser (z. B. Regenwasser) betätigen, wenn verfügbar.
- Wenn das Wasser zurück ist: Leitungen für kurze Zeit laufen lassen und Freigaben des Versorgers abwarten, bevor wieder getrunken wird.
