Gefahrstoffe können zur Bedrohung werden
Unfälle oder Freisetzungen von chemischen, biologischen, radiologischen oder nuklearen Gefahrstoffen (CBRN) kommen selten vor. Sollte es doch einmal dazu kommen, können sie schnell lebensgefährlich werden. Es ist daher wichtig, schnell, richtig zu handeln.
Mögliche Fälle:
- Unfall mit Gefahrguttransportern (Lkw, Bahn, Schiffe)
- Brand oder Störfall in Industrie, Labor oder Werkstatt
- Freisetzung bei Lagerung oder Entsorgung gefährlicher Stoffe
- Terroristische Angriffe mit chemischen, biologischen oder radiologischen Stoffen
Das ist jetzt zu tun:
- Drinnen bleiben: Fenster und Türen schließen, Lüftung und Klimaanlage ausschalten.
- Radio / TV einschalten: Offizielle Informationen der Behörden abwarten.
- Mitbewohner informieren: Besonders gefährdete Personen schützen.
- Kontaminierte Kleidung: Oberbekleidung und Schuhe in Plastikbeutel verpacken und draußen lassen.
- Hygiene bei Kontakt: Hände, Gesicht und Haare waschen; bei biologischen Stoffen zusätzlich desinfizieren.
- Telefon nur im Notfall nutzen. Netze können überlastet sein
- Anweisungen der Einsatzkräfte befolgen
Arten von Gefahrstoffen
Welche Gefahrstoffe gibt es und wie wirken sie? Dies beantwortet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) auf seiner Website.
